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Novomatic Börsengang

Novomatic Börsengang nicht mehr im Jahr 2017

Seit Beginn dieses Jahres lief die Gerüchteküche über einen Novomatic Börsengang heiß. Das Unternehmen aus Österreich welches weltweit tätig ist und vor allem durch seine Novoline Slots in den Online Casinos bekannt ist wurde als heißer Kandidat gehandelt spätestens im Herbst 2017 an die Börse zu gehen.

Gegen alle Spekulationen und gegen alle Meinungen der Experten gehen jetzt diese Woche ein Sprecher des niederösterreichischen Unternehmens in die Öffentlichkeit und verkündete, dass der Börsengang nicht mehr 2017 stattfinden wird. Laut den Aussagen von Novomatic ist das aktuelle Geschäftsjahr bereits ausfinanziert.

Novomatic Börsengang ist nicht aufgehoben

Die meisten Erwarten dennoch eine Aussage über einen eventuellen Börsengang in dieser Woche.  Denn selbst diese Aussage gibt es momentan nicht definitiv. Den Gerüchten zufolge ist die Frankfurter Börse das Ziel. Aus internen Kreisen wird gemunkelt, dass es sich um eine Größenordnung von bis zu 6 Milliarde Euro handeln soll. Dass man einen Börsengang bei solchen immensen Summen nicht einfach so übers Knie brechen kann versteht sich von selbst. Aufgrund der Strukturierung dieses weltweit operierenden Unternehmens gibt es auch einige Probleme mit den Regularien an deutschen Börsen aus dem Weg zu räumen. Sicherlich wäre die Londoner Börse eine Alternative. Hier gibt es schon einige sehr bekannte Online Casino Firmen wie 888 oder William Hill, welche seit vielen Jahren erfolgreich gehandelt werden. Vorstandschef Neumann erklärte gegenüber einem Magazin, dass Novomatic alle Optionen der Finanzierung detailliert prüfen möchte. Zudem ändert sich besonders im Kerngeschäft das regulatorische Umfeld zurzeit extrem.  sicherlich spielt Neumann darauf an, dass zurzeit in Deutschland viele Spielhallen geschlossen werden müssen, da sie einen Mindestabstand zu öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Kindergärten aber auch zu anderen Spielhallen unterschreiten. Dieser wurde in Deutschland neu definiert und ist nun auf 500m anstatt 100m festgelegt.

Novomatic in Australien und den USA aktiv

Deutschland könnte so das Zünglein an der Waage spielen. Das Unternehmen aus Österreich breitet sich nämlich mit immer stärkeren Fokus auf den amerikanischen und australischen Markt aus. So besitzen die Österreicher mittlerweile 53% des australischen Konkurrenten Ainsworth. Auch mit einer Spielautomaten-Produktionsstätte in den USA wird geliebäugelt.  Der Grund nur hier ist, dass Novomatic jetzt schon als Lieferant für Spielautomaten in 8 amerikanischen Bundesstaaten zugelassen ist. Auf der anderen Seite ist der US-amerikanische Markt aber auch einer, der als sehr Eigenkapital intensiv angesehen wird. Dies würde dann wiederum für einen Börsengang sprechen.

Der US-amerikanische Markt bietet dem Österreicher ein großes Wachstumspotenzial. Im deutschsprachigen Raum scheint vor allem aufgrund der neuen Regulierungen dieser eher limitiert und rückgängig. So rechnet man firmenintern auch mit einem Rückgang des Umsatzes in Deutschland und Österreich.  Es sieht wie ein guter Plan aus erstmal die Einbußen welche erwartet werden über andere Märkte auszugleichen und dann mit den Aktien an die Börse zu gehen um mit dem neu gewonnenen Kapital zu expandieren.  Wie von Casinospezialist halten Sie darüber natürlich auch in Zukunft auf dem Laufenden.

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