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Novomatic Börsengang

Gerüchte über Novomatic Börsengang verstärken sich

Der österreichische Casinospezialist Novomatic, unter anderen weltweit mit seinen Novoline Slots erfolgreich, ist immer wieder in den Schlagzeilen. In der Regel handelt es sich hierbei um Positive über das Wachstum oder die Firmenerfolge. Dieses Mal handelt es sich aber um Gerüchte, welche die Zukunft des Unternehmens beschäftigen. So wird mit einem geplanten Börsengang des Novomatic Konzerns spekuliert.

Gründer Johann Graf hat mit dem Konzern einen Weltmarktführer geschaffen und hält die Zügel sicher und fest in der Hand. Auf Anfrage verschiedener Presseagenturen reagierte der Konzernsprecher Bernhard Krumpel, dass das Unternehmen solche Berichte nicht weiter kommentieren werde.

Aus den Finanzberichten des Unternehmens geht hervor, dass der Konzern momentan auf Bonds auf den internationalen Finanzmärkten setzt. 2016 wurden Anleihen von über 500 Millionen Euro platziert. Des Weiteren sind zusätzliche Anleihen von 600 Millionen auf dem Markt. Damit bleibt der Konzern seiner ursprünglichen Linie treu, denn man ist schon seit Jahren auf den internationalen Kapitalmärkten in diesem Sektor tätig.

Zum 1. März 2017 schloss Novomatic zudem eine Kreditlinie in Höhe von 1 Milliarde Euro mit einem Konsortium von 13 Banken ab. An Geld mangelt es dem Gumpoldskirchener Unternehmen also auf keinen Fall. Dennoch ist das Unternehmen immer für eine Überraschung gut.

Novomatic und Casino Austria

Über die letzten Jahre stieg man mit massiven Investitionen bei Casino Austria ein. Mittlerweile hält man 17% des Casinos. Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 20. März soll sogar darüber entschieden werden dem Novomatic Vorstandschef Harald Neumann einen Sitz im Casino Austria Aufsichtsrat anzubieten. Dieser Sitz kann dann bei der ordentlichen Hauptversammlung 10 Tage später, am 30.März 2017 verkündet werden. Hier fällt auch die Entscheidung über die Verlängerung der Casino Austria Vorstände Dietmar Hoscher und Karl Stoss.

Bloomberg berichtet über Novomatic Börsengang

Der Nachrichtendienst Bloomberg berichtete als erster vom eventuellen Börsengang der Österreicher. Bei Bloomberg handelt es sich in der Regel um Nachrichten, denen gutes Insiderwissen zugrunde liegt. Die Nachrichtenagentur behauptet in einer Meldung, dass bis zu 25% der Unternehmensanteile bei einem im Herbst geplanten Börsengang platziert werden sollen. Dies wäre zum momentanen Zeitpunkt ein Kapitalwert von etwa 1,5 Milliarden Euro.

Diese Meldung brachte die Telefonleitungen in Gumpoldskirchen zum Glühen. Nicht nur die Österreichischen Medien, sondern auch internationale Nachrichtenagenturen sowie Berater und Agenten verschiedener Geldinstitutionen wollten sich an erster Stelle über den Wahrheitsgehalt dieser Nachrichten erkundigen. Zu einer Aussage konnte man Novomatic aber nicht bewegen. So bleiben also weiterhin alle gespannt ob aus dem Bloomberg-Gerücht Wirklichkeit wird.

Der größte Börsengang in Österreich

Das die Gerüchte um den Novomatic Börsengang relativ hohe Wellen schlagen liegt vor allem daran, dass es in den letzten 10 Jahren in Österreich keinen so großen Börsengang einer Firma mehr gegeben hat. Die momentane Finanzkrise hat die meisten Unternehmen, welche mit dieser Option gespielt hatten in eine Wartestellung versetzt. Alle erhoffen sich einen etwas entspannteren Finanzmarkt um das finanzielle Risiko welches so ein Gang immer mit sich bringt besser kalkulieren zu können.

Einiges an Unterstützung erhält das Gerücht um den Novomatic Börsengang jedoch durch die Tatsache, dass Unternehmensgründer Johann Graf mit dem Gang an die Börse seinem Lebenswerk ein letztes deutliches Ausrufezeichen setzen möchte. Ist dies der Fall, wird es wahrscheinlich die Londoner Börse sein an dem Novomatic gehandelt wird. Auch wenn Frankfurt eine Option wäre. Viele Konkurrenten im Casino Geschäft sind bereits in London vertreten.

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